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Aus gegebenen Anlass

Kritischer Artikel zum Thema: Geflügelpest
Dieser Artikel beschreibt die aktuelle Situation sehr gut und zeigt auf in welcher misslichen Lage sowohl die Politik als auch die Massentierhalter jetzt stecken. Auf der einen Seite möchte man weiterhin billigstes Geflügelfleisch anbieten, andererseits sind bereits heute viele Konsument resistent gegen Antibiotika, weil mengen weise Medikamente an das Geflügel "verfüttert" werden muss. Um diese Problematik zu kaschieren, werden einfach die Wildvögel zu den Tätern gemacht.
Steiof et al 2015.pdf
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Leider wird schon wieder versucht, die Öffentlichkeit gezielt zu desinformieren und von der besonders in Niedersachsen hochproblematischen Massentierhaltung abzulenken. Nicht nur unser Boden wird durch Gülle verseucht, das Trinkwasser mit Nitrat belastet, sondern jetzt werden auch noch die Wildvögel gefährdet.

 

Zitat vom NABU-Niedersachsen vom 11.11.2016:  

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Umwelt / Vögel

 

NABU: Wildvögel sind Opfer, nicht Verursacher!

 

Quellen der Vogelgrippe müssen dringend gefunden und bekämpft werden

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Hannover Derzeit tritt in Deutschland wieder die hoch pathogene H5N8-Variante der Geflügelpest auf. Das ursprünglich aus Ostasien stammende Vogelgrippevirus war zuletzt vor zwei Jahren in Deutschland nachgewiesen worden. Das Virus stellt auch eine Gefahr für Wildvögel dar, bislang gab es Nachweise in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Noch wurden keine Nachweise in Niedersachsen gemeldet.

 

Der NABU Niedersachsen fordert dennoch dringend, nach den Ein- und Austragswegen der Viren in der Geflügelwirtschaft zu suchen und diese entsprechend auszuschalten.

Wildvögel sind Opfer, keine Täter. Die Vogelgrippe sollte darum als das bezeichnet werden, was sie ist: als Geflügelpest“, sagt Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen.

 

„Bei der Bekämpfung der Geflügelpest ist es entscheidend, Verursacher und Opfer genau zu kennen und zu unterscheiden. Die Vogelgrippe-Viren entstehen ursprünglich in kommerziellen Geflügelbetrieben, verbreiten sich mutmaßlich durch den Geflügelhandel und können anschließend auch Wildvögel befallen. Eine umgekehrte Übertragung von Wildvögeln zurück auf Hausgeflügel wurde bisher noch nie zweifelsfrei nachgewiesen“, so Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen weiter.

 

Einzelne Behörden hatten zuletzt auf die Verbreitung des Virus‘ durch ziehende Wildvögel und die damit einhergehende Gefährdung für kommerzielle Geflügelhaltungen hingewiesen. Untersuchungen wiesen jedoch nach, dass sich in Wildvogelbeständen hochpathogene Viren nicht lange halten können. Das Virus wird stattdessen immer wieder neu aus der Geflügelhaltung in die Wildvogelpopulation eingetragen. Der NABU Niedersachsen spricht sich dafür aus, die genauen Infektionswege der betroffenen Mastanlagen zu identifizieren. Dazu müssten die Waren- und Materialströme der infizierten Betriebe untersucht werden, ebenso die Küken und Bruteier, die einen weitaus besseren Zugang zu Mastbetrieben haben, als Wildvögel.

 

Der NABU Niedersachsen fordert, Wildvögel vor Ansteckungen durch die Geflügelwirtschaft zu schützen. Daher sind strikte Sicherheitsmaßnahmen für alle industriellen Nutzgeflügelbetriebe umzusetzen. Entsprechende Betriebe dürfen in Zukunft nicht mehr in Gebieten mit großen Vorkommen von Wasservögeln genehmigt werden.

 

In Europa trat das Virus bislang immer in – eigentlich hermetisch abgeschlossenen – großen Betrieben mit Hausgeflügelbeständen auf, nie aber in kleineren und mit Wildvögeln eher in Kontakt stehenden Freilandbeständen. Wildlebende Wasservögel, wie zuletzt etwa Reiherenten oder Blässhühner, können sich leicht durch nicht ordnungsgemäß entsorgte Abfallprodukte der Geflügelwirtschaft infizieren, beispielsweise wenn Geflügelkot oder Kadaver in Gewässer gelangen. Dass infizierte Wasservögel jedoch Zugang zu Intensivmastbetrieben haben, ist kaum möglich. „Eine Ansteckung von Wildvögeln durch Hausgeflügel ist damit wesentlich wahrscheinlicher ist als der umgekehrte Weg“, so Dr. Holger Buschmann.

 

Das Virus ist eine Gefahr für wilde Wasservogelbestände, insbesondere dort, wo sich mangels anderer geeigneter Lebensräume große Vogelmengen in kleinen Schutzgebieten konzentrieren. Im Sommer 2007 etwa starben 285 von rund 450 der seltenen Schwarzhalstaucher auf dem Stausee Kelbra in Thüringen infolge einer H5N1-Infektion. Besonders bedroht erscheint derzeit die oft gemeinsam mit der Reiherente in Deutschland überwinternde Tafelente, die seit 2015 als weltweit gefährdet gilt und mit 90.000 Individuen europaweit vor allem in Deutschland überwintert.

 

Mehr Informationen: www.NABU.de/vogelgrippe

 

 

Aktuelle News-Seite zur Vogelgrippe: www.NABU.de/news/2016/11/21484.html

Zitat ende.

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Offene Briefe an die Minister Wenzel und Meyer

Themen RROP 2025 und HWW Wasserrechtsverfahren

Die Naturschutzverbände im Landkreis Harburg haben sich in einem offenen Brief jeweils an den Minister Stefan Wenzel im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie an Minister Christian Meyer im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gewandt. Hintergrund ist die aus unserer Sicht massive Einschränkung der öffentlichen Beteiligung im Rahmen des Regionalen Raumordnungsprogramm 2025 und da speziell zum Thema Biotopverbund. Die Naturschutzverbände hoffen hier auf eine Einsicht der Verwaltung des LK Harburg und eine besondere Wahrnehmung der Umwelt-/Naturschutz-Belange durch die Politik.

Offener Brief an MU und ML in Niedersachsen
MU-Brief-27.10.2016.pdf
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Exkursion zum NSG Süderelbe

Am 30.10. haben wir als letzte Exkursion des Jahres 2016 mit dem NABU-Hamburg Aktiven Walter Marbes das Naturschutzgebiet „Finkenwerder Süderelbe" im Westen von Hamburg Finkenwerder besucht. Die Alte Süderelbe ist ein buchtenreiches, von Prielen und Rillen durchzogenes Stillgewässer. Es ist von Hochstaudenfluren, Röhrichten, Kleingewässern und Auwaldresten umgeben. Im Norden grenzt es an die Westerweiden. Zahlreiche Arten der Feuchtgebiete finden dort einen geeigneten Lebensraum. Hierzu zählen Säbelschnäbler, diverse Entenarten und die Brandgans. Hamburgs größtes Seefroschvorkommen befindet sich auf diesen Flächen. Neben wilden Schwänen konnten wir auch einen Fischadler beobachten. Der NABU-Hamburg unterhält zwei Beobachtungshütten, die einen ungetrübten Blick auf die Vogelwelt erlauben. Von Walter erfuhren wir vieles über den früheren Süderelbe Verlauf und das heutige tiedefreie Stillgewässer, mit seinem Spektiv konnten zahlreiche Gänse verschiedener Arten beobachtet werden.  

Eulen in Handeloh

Ein naturinteressierter Einwohner unseres Ortes Handeloh hat diese Bilder von Waldohreulen (Asio otus) gemacht. Copyright: Markus Hassel


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