!!! Arten brauchen Daten !!!
Freut euch auf unsere nächste Veranstaltung aus unserem Jahresprogramm 2026 die am
Samstag, den 13. Juni 2026 in der Zeit von 10:00 - 12:00 Uhr
stattfinden wird.
Treffpunkt: Streuobstwiese am Krützbarg/Buchholz. Erreichbar über
die Ernststraße, den Weg „Am Krützbarg“, vorbei am Hundeplatz.
Um Arten und ihre Lebensräume besser zu schützen, müssen Naturschützer
wissen, wo bedrohte Tiere und Pflanzen vorkommen. Dabei
spielen auch die Beobachtungen von Bürgerinnen und Bürgern eine
wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem Biologen Michael Jürgens
erkunden wir die Streuobstwiese, identifizieren verschiedene Arten
und erfassen sie mit dem Smartphone. Dabei werden KI-gestützte
Arterkennungssysteme vorgestellt. Bitte ein Smartphone mit der
installierten App „ObsIdentify“ oder „Observation“ mitbringen.
Weitere Informationen zu dieser und allen weiteren Veranstaltungen finden Ihr in unserer pdf-Datei weiter unten!
In diesem Jahr startet wieder unsere beliebte Veranstaltung Offene Gartenpforte bei der Besitzer*innen die Pforten zu ihren naturnahen Gärten öffnen.
Weitere Informationen hierzu findet Ihr in unserem neuen Jahresprogramm 2026!
!!! Adressen, Öffnungstage und Uhrzeiten der in diesem Jahr teilnehmenden Gärten findet ihr in dem separaten Flyer zur Offenen Gartenpforte 2026 in der nachstehenden pdf-Datei!
Ihr möchtet gerne bei der Gartengruppe mitmachen und vielleicht dabei helfen diese Veranstaltung im nächsten Jahr mit zu organisieren?
Die Gartengruppe trifft sich im Sommerhalbjahr in verschiedenen Gärten jeden 1. Donnerstag im Monat.
Wir freuen uns über Deine Nachricht unter: [email protected]
Nachdem unsere diesjährige Jahresmitgliederversammlung aus organisatorischen Gründen zweimal verschoben werden musste konnten wir diese am Dienstag den 02.06.2026 in den Räumen der AWO Buchholz durchführen.
Neben einer Rückschau auf das für den Naturschutz im Jahr 2025 erreichte wurde von unserem Kassenwart die gute finanzielle Situation des Vereins dargestellt. Außerdem stand die Wahl einer neuen Kassenprüfer*in an. Hier wurde unsere bisherige Kassenprüferin auf weitere zwei Jahre wiedergewählt.
Damit Ihr euch noch einmal in Ruhe über unsere Arbeit im Jahre 2025 informieren könnt stellen wir nachstehendend unseren Tätigkeitsbericht 2025 zum Download bereit.
Das Protokoll zu dieser Versammlung erhaltet Ihr dann zusammen mit unserer Einladung zur Jahresmitgliederversammlung 2027.
Telefon: 04188 8881062
Donnerstag von 10:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:00 Uhr
Der NABU Buchholz e.V. ist ab sofort ein Teil der Regionalgeschäftsstelle Elbe-Weser, genauso wie auch der NABU-Hanstedt-Salzhausen. Der Link zur Homepage ist rechts zu finden.
„Wer grüne Energie plant, muss auch die Natur respektieren“
Naturschutzverbände kritisieren Defizite bei der Windkraftplanung des Landkreises
Klimaschutz ja – aber nicht auf Kosten der Natur! Durch den geplanten massiven Ausbau der Windkraft drohen auch im Landkreis Harburg irreversible Schäden an Landschaft und biologischer Vielfalt. Um diese zu vermeiden oder wenigstens angemessen auszugleichen, können und müssen Politik und Behörden deutlich mehr tun als bisher.
Das fordern sieben Naturschutzverbände in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Entwurf des Teilprogramms Windenergie des Landkreises Harburg. Unterzeichner der Stellungnahme sind die Vorsitzenden des BUND Regionalverbands Elbe-Heide, der NABU-Gruppen Winsen, Buchholz und Hanstedt-Salzhausen, des Arbeitskreises Naturschutz in der Samtgemeinde Tostedt, der NaturFreunde Nordheide und des Naturschutzverbands Lüneburger Heide e.V.
Die Verbände kritisieren, dass die Planungen vor allem in zwei zentralen Punkten Defizite aufwiesen: bei der Datenbasis für die Ausweisung der Windkraft-Potenzialflächen und bei den Ausgleichsmaßnahmen für mögliche Schäden an Natur und Landschaft.
Laut Stellungnahme betreffen die Datenlücken zahlreiche Flächen, die in früheren Biotop-Kartierungen als naturschutzfachlich wertvoll eingestuft wurden, jedoch nicht explizit als Natur- oder Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen sind: Diese Einstufungen seien bei der Planung überhaupt nicht berücksichtigt worden. Gleiches gelte für jene Tierarten, die besonders durch Kollisionen mit Windrädern gefährdet sind, vor allem Greifvögel wie Rotmilan und Seeadler, aber auch mehrere
Fledermausarten. Wie der Umweltbericht selbst einräumt, liegen zum Vorkommen von Vögeln nur wenige, zu Fledermäusen überhaupt keine Daten vor. Die Vertreter der Naturschutzverbände fragen daher: „Wie verlässlich kann eine Flächenplanung angesichts derart unzureichender Daten überhaupt sein? Und wie will der Landkreis die bestehenden Datenlücken ausgleichen?“
Nach Ansicht der Naturschützer bleiben die Planungen zur Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergie auch beim Thema Kompensation Antworten schuldig. Zwar werde die Pflicht zum Ausgleich von Schäden an Natur und Landschaft mehrfach erwähnt, bei der Festlegung konkreter Maßnahmen bleibe das Dokument jedoch vage und lasse zahlreiche Schlupflöcher offen. Daher die Forderung: „Der Landkreis muss genaue, verbindliche Vorgaben machen, wie Schäden und Verluste an Landschaft, Lebensräumen und Arten durch den Bau von Windenergieanlagen vermieden und, wo das nicht möglich ist, ausgeglichen werden sollen. Die Ausgleichsmaßnahmen sollen ortsnah erfolgen.“
Eine angemessene Kompensation der durch Windkraftausbau bedingten Eingriffe sei umso dringlicher, als Natur und Landschaft im Landkreis schon jetzt starken Belastungen durch Verkehr, fortschreitende Versiegelung und intensive Landwirtschaft ausgesetzt seien.
In ihrer 16seitigen Stellungnahme bemängeln die Naturschutzverbände nicht nur grundsätzliche Defizite der Planungen, sondern listen auch zahlreiche sachliche Fehler und Widersprüche in Details auf. „Vor allem der Umweltbericht muss an vielen Stellen nachgebessert werden“, sagt Dr. Alexander Gröngröft. „Der Landkreis muss klarmachen, dass ihm der Erhalt unserer heimischen Landschaft und Artenvielfalt genauso wichtig ist wie unser Beitrag zum Klimaschutz.“
Die vollständige Stellungnahme der Naturschutzverbände zum Regionalen Raumordnungsplan des Landkreises ist auf den Homepages der beteiligten Verbände abzurufen; dort finden sich auch detaillierte Stellungnahmen zur Flächenplanung in den einzelnen Samtgemeinden.
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Siehe unter: NABU-Biotope Archiv