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Gute Planung geht anders

Kurze Historie zum Umgang der Stadtverwaltung mit ihrer eigenen 10.000m² großen Streuobstwiese

Hallo liebe Umwelt- und Naturfreunde,

ich möchte hier nochmals die Fakten und Argumente bezüglich des „Ostumfug“ und hier speziell der Streuobstwiese zusammentragen.

·        Im Oktober 2018 wurde im Rat der Stadt Buchholz von dem heute noch immer amtierenden Bürgermeister (BM) eine neue Trassenplanung vorgestellt. Diese führte über eine städtische Streuobstwiese (SOW), die der Rat der Stadt Buchholz vor mehr als 30 Jahren selbst hat anpflanzen lassen. Der NABU hat als Pate der SOW gegen diese Trassenführung interveniert und darauf hingewiesen des es sich bei einer SOW um ein wertvolles Biotop handelt.

·        Seinerzeit hat der BM in einem Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden des NABU-Buchholz e.V. den Erhalt der SOW zugesagt und versichert, eine andere Lösung für die Trassenführung zu finden.

·        Im Februar 2021 wurden den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschuss sechs Varianten einer Trassenführung vorgestellt, wovon alleine 4 Varianten über die SOW führen. Auch hier hat im Vorfeld der Sitzung der NABU-Buchholz darauf hingewiesen, dass hier ein geschütztes Biotop zerstört wird. Nur hat sich in der Zwischenzeit die Gesetzes Lage geändert, denn Streuobstwiesen sind jetzt im Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG) im §24 streng geschützt.

·        Stellt sich jetzt doch die Frage, ob die Stadtverwaltung in Buchholz und all die teuren Gutachter eigentlich wissen was sie tun? Traurig ist, das man die aktuellen Gesetze nicht kennt oder schlimmer noch nicht beachten will. Auch die Wertigkeiten von Wäldern, Brachen und geschützten Biotopen sind nicht bekannt oder werden einfach ignoriert.

·        Genauso wird das gültige RROP2025 wohl auch von der Stadtverwaltung ignoriert, denn das Gebiet rund um die SOW ist „Vorbehaltsgebiet für Natur und Landschaft“ und darf nicht so einfach überbaut werden. Es heißt darin ausdrücklich, das eine sorgfältig Abwägung aller Umweltgesichtspunkte durchzuführen ist.

 

 

All das wirft kein gutes Licht auf unsere Führungsmannschaft in der Verwaltung der Stadt Buchholz. Zusätzlich muss noch angemerkt werden, das Buchholz schon heute hoch verschuldet ist und mit dem Bau einer solchen Straße, der Erschließung von neuen Wohngebieten und der dazu erforderlichen Infrastruktur wird die Verschuldung weiter drastisch steigen und das obwohl Buchholz im „Speckgürtel“ von Hamburg angesiedelt ist.

Gerade werden Streuobstwiesen auch in das bundesweite Naturschutzgesetz aufgenommen!

Die NAJU-Buchholz hat sich in einem Brief an Bürgermeister/Stadtbaurat und die Politik gewandt

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NAJU Brief zum Erhalt der Streuobstwiese
NAJU Brief Ortsumfahrung Streuobstwiese.
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